| 1977
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fand der erste Fulda-Marathon
und Kavallerie-Halbmarathon statt.
Ausrichter war das in Fulda stationierte 11. US-Panzeraufklärungsregiment und die
amerikanische Militärgemeinde BLACKHORSE.
Der Kavallerie-Halbmarathon wurde von Mannschaften ausgetragen, die aus
mindestens 15 und höchstens 25 Läufern bestanden. Die Mannschaft musste
die gesamte Strecke über in 2er-Formation laufen und der
Mannschaftsführer musste einen Mannschaftswimpel mitführen. Mindestens
15 Läufer mussten das Rennen beenden.
Bald hatte sich der Kavallerie-Halbmarathon zur größten militärischen
Sportveranstaltung in Europa entwickelt. Erst in den letzten Jahren
sprang die Faszination dieses Laufereignisses auch auf die deutsche
regionale und überregionale Laufszene über. Der Fulda-Marathon wurde für
viele Läufer das zentrale Laufereignis im Laufkalender.
Am 29. August 1993 fand der Fulda-Marathon das letzte Mal unter der
Regie der Amerikaner statt. Viele deutsche Vereine und Einzelläufer
nahmen mit Wehmut an dieser Großveranstaltung teil. Am Start waren 1260
Marathonläufer/innen, 792 Halbmarathonläufer/innen und 32 Mannschaften
für den Mannschaftslauf, darunter 2 Männerteams und ein Frauenteam vom
Lauftreff LG Fulda.
Mit dem Abzug der amerikanischen Truppen aus Fulda schien zugleich auch
das Ende des Fulda-Marathon besiegelt. In einer beispielhaften
Initiative hatte sich der Lauftreff der LG Fulda entschlossen, den
Fulda-Marathon fortzusetzen. Speziell der Mannschaftslauf sollte dabei
in seiner Einzigartigkeit erhalten bleiben.
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